13.08.: Ende der Hitze und alle leben auf

Wieder ist eine Woche vergangen, wir haben sooo viel zu tun, dass die Zeit nur so dahin fliegt. Inzwischen ist die große Hitze vorüber und folglich haben wir völlig andere Welpen. Nämlich welche, die fröhlich im Garten Nachlaufen spielen, sich mit Schmakkes auf ihre Züchter stürzen, die erwachsenen Hunde ärgern und mit Katerchens Schwanz Unsinn machen. Unser Maine Coon Mix Kiran ist ein Engel von Kater und lässt sich ganz schön viel gefallen von den Welpen. Ich muss die nächsten Tage unbedingt ein Video davon aufnehmen, was für tolle und lustige Flitzer sie alle inzwischen sind. Besonders sehenswert ist die Interaktion mit Gino, der sich die Zwerge mit lautem Knurren und Drohen vom Halse hält, und die Kleinen zerfließen beinahe vor Ehrfurcht vor dem ausgewachsenen Rüden.

 

Die Klett-Halsbändchen, die die G-chen tragen, sind nix wert, ich habe inzwischen um die 5 Welpen ohne Halsband. Und ständig werden es mehr. Ich kann sie auch so unterscheiden, aber für Beobachter von aussen ist das natürlich verwirrend. Ich habe jetzt Paracord in 15 verschiedenen Farben bestellt und dann bekommen alle !! ein Paracord-Halsband mit beweglichem Knoten. Danach wird die Übersicht wieder da sein. Hoffentlich. Und man kann die Paracords waschen....

 

Was hatte ich vor 2 Wochen geschrieben: Sie verputzen schon beachtliche Mengen, auch die Kleinen bekommen pro Mahlzeit schon 250 g Fleisch. Alle 8 zusammen. Das ist sowas von Geschichte. Inzwischen fressen alle 15 zusammen ein Kilo Putenhals, gewolft, mit warmem  Wasser und Haferflocken schneller auf als ich es in die drei Fütterringe tun und mischen kann. Und das war nur eine Mahlzeit von dreien. Es gibt ja immer Schnellfresser und Langsamfresser, und die Exemplare, die in Sekundenschnelle das Futter geradezu einatmen. Damit die Langsameren auch ihr Quantum bekommen, sortiere ich diese vorher aus dem Auslauf aus, sie bekommen ihr Futter getrennt von den "Staubsaugern", und so wachsen alle relativ gleichmässig.

 

Das Säugen ist noch nicht ganz erloschen, wird aber langsam weniger und geht eher in Spielen über. Mamma rennt weg und alle hinterher und dann lässt sie sich irgendwann doch rumkriegen und lässt sie trinken. Oder Mamma rennt weg und alle Welpen hinterher und dann schmeißt sie sich auf die Erde und spielt mit den Kleinen. Wir brauchen gar kein TV, Welpen gucken reicht ;o)

 

Die Hundemammmas bringen den Welpen nun Essen. Da gibt man ihnen ein Hühnerbein, oder eine trockene Rindersehne, und das bringen sie dann in den Welpenauslauf: " Guckt mal, Knder, was ich erlegt habe..." Das dürfen sie tun. Eine Rindernackensehne ist nicht gefährlich für Welpen, da kriegen sie gar nichts von ab mit ihren winzigen Zähnchen, es ist aber eine interessante Trophäe, und später fressen es die Großen. Und ein Hühnerbein? Einer kriegt`s und rennt damit weg. Ein paar andere hinterher. Wildes Geknurre und Gezerre und es werden Fetzen herausgerissen und gefressen. Den Rest muss ich bald wegräumen, denn es interessieren sich auch die Wespen dafür, die dieses Jahr in Mengen da sind.

 

Für die Grösseren steht jetzt bald der Besuch bei der Tierärztin an, mit Gesundheitscheck, Chippen und erster Impfung. Das ist immer ein aufregender Termin, auch das Autofahren ist ja noch ganz ungewohnt, und unsere TÄ ist 20 Autominuten entfernt.


06.08.2018:    5 und 6 Wochen alt

Am Wochenende waren wieder einige Besucher da und die Welpen haben sich von ihrer besten Seite gezeigt. Es war nicht so heiß und sie waren lustig und munter. Die großen sind jetzt schon um die zweieinhalb Kilogramm schwer und alle sind sehr behände unterwegs. Die Treppe zum Haus ist keine große Hürde mehr, was das Umquartieren vom Nachtlager im Wohnzimmer in den Auslauf draußen sehr erleichtert. Ich mache dann den Welpenzaun im Wohnzimmer auf und sofort ergießen sich alle auf mich zu. Dann gehe ich voran und alle rennen hinter mir her..... naja, das ist die Theorie. In der Praxis rennt die Hälfte hinter mir her, und die andere Hälfte hat unterwegs hier und da noch was zu entdecken, oder man muss noch schnell ein Bächlein in den Flur machen. Die Hündinnen sind auch keine Hilfe, sie gehen nicht unbedingt da hin wo ich mit den Kleinen hin will, oder bleiben irgendwo stehen und säugen schonmal einen Teil der Rasselbande ..... aber am Ende sind sie alle im Auslauf angekommen, wie auch immer, und dann gibt es erst mal ein Frühstück und frisches Wasser. Danach mache ich das Nachtlager sauber, trinke ich einen Kaffee und dann gehe ich mit den Großen eine Runde, solange es noch ein bischen kühl ist.

 

Einer unserer Besucher, Steffen Müer, hat schöne Fotos gemacht, die ich hier zeigen darf.


30.07.2018:    Immer noch Hundstage

Ein unglaublicher Sommer: Am Abend um 20 Uhr, 31 Grad auf der Terrasse, im Vollschatten. Die Tiere tragen es mit Fassung, liegen fast immer rum und kühlen ihre Bäuche im Sand oder auf kühlen Steinen. Wir hoffen dass die Temperaturen bald auf ein erträgliches Niveau sinken, denn so haben die Kleinen nicht viel Zeit, die Welt zu erkunden. Vor allem von halb 6 bis halb 9 und nach 21 Uhr sind sie munter. Und wenn die Hitze kommmt, wird fast nur noch gechillt.

 

Auch die kleinen Kleinen entwickeln mehr und mehr ihre Eigenheiten, zunächst eher optisch, und bald kann man auch Unterschiede im Temperament erkennen. Mit ihren viereinhalb Wochen verputzen sie schon nennenswerte Mengen an Fleisch, d.h. alle 8 zusammen pro Mahlzeit um die 250 g.


26.07.2018:     Hundstage

Seit meinem letzten Eintrag sind schon wieder 11!! Tage vergangen. das ist in einem Welpenleben sehr, sehr viel. Es ist immer noch trocken und heiß, so heiß wie noch nie, richtige Hundstage, und alle hängen lahm in der Ecke. Nicht nur die Welpen, auch die großen Hunnde. Die einzigen die geschäftig hin und her rennen, wie immer, sind die Menschen. Aber auch die haben machmal ein paar Aussetzer....

 

Die Welpen sind jetzt den ganzen Tag draußen im Schatten und haben ein flaches Planschbecken. Den Sinn davon haben sie noch nicht ganz verstanden, aber wenn ich sie reinsetze und die Pfoten gekühlt werden, kommt Leben in die Tiere. Sie fressen alle sehr gut, bisher nur Hühnchenfleisch, und morgen beginnt die "Rinderwoche". Mit dieser Fütterung, gleich rohes Fleisch, immer nur eine Sorte, und nichts anderes,  sind auch wir Hundepfleger sehr zufrieden. Sie gedeihen gut, das Fressen geht ohne die bisherige Breichen-Schweinerei ab, und  der Output ist erstaunlich gering. Danke an das Ernährungsteam von Frau Dr. Jutta Ziegler, das uns beraten hat.

 

Unsere Sorge, bei zwei Würfen gleichzeitig würde es Stress zwischen den Hündinnen geben, hat sich als unbegründet erwiesen. Inzwischen hat die eine schon die Kinder der anderen gesäugt, als wäre das das Normalste auf der Welt. Wir lassen die Lütten nur unter Aufsicht alle 15 zusammen, denn die älteren Kleinen sind ja noch größer als die jüngeren Kleinen und wir wollen nicht dass die Großen die Kleinen verdreschen. Da der Unterschied immer geringer wird, musste ich letztens schon genau hingucken um sie wieder auseinander zu trennen. Deswegen gehen wir jetzt von der Poporasur auf Halsbändchen über, die "F"chen haben jetzt welche um, und die "G"chen noch nicht. Unten ein paar aktuelle Fotos aus dieser Woche.


15.07.2018:    Fotos - Fotos - Fotos

Unsere Besucher von diesem Samstag haben uns eine Menge schöner Welpen-Fotos zur Verfügung gestellt, die ich euch gerne hier zeige. Ihr seht hier die "F"-chen, gut drei Wochen alt. Sie befinden sich übrigens, während ich das hier schreibe, unter meinem Schreibtisch in ihrem kleinen Gehege, tapsen herum und üben das Bellen. Es klingt ein bisschen wie eine Mischung aus Meerschweinchen und Affe, sooo süß!

 

Jetzt werden sie zugefüttert mit Hähnchenbrustfilet, roh, in kleinen Stückchen aus der Hand. Das geht schon ziemlich gut. Mengenmäßig ist es noch ganz wenig, langsam können sich die kleinen Wesen an feste Nahrung gewöhnen. Die Zähnchen sitzen schon knapp unter der Hautoberfläche, noch ein paar Tage, dann kommen sie durch. Gestern habe ich ihnen das erste Mal die Krallen gestutzt, die Mutterhündin wird sich über weniger scharfe Kinderkrallen freuen.


11.07.2018:    Wachsen und laufen lernen

jetzt geht es Schlag auf Schlag. In Blidas Wurfkiste sitzen jetzt schon richtige kleine Hunde, die auf kurzen, wackeligen Beinen herumlaufen und mich angucken wenn mein Gesicht in ihrem Blickfeld auftaucht. Morgen werden sie schon 3 Wochen alt und wollen langsam aus der Wurfbox raus. Gestern hatten wir sie alle schonmal für 5 Minuten draußen auf dem (verdorrten und gelben) Rasen, was die Mutterhündin Blida aber noch nicht so gut fand. Sie war unruhig und hat den Schwanz hängen gelassen. Na gut. Warten wir noch ein paar Tage. So lange dürfen sie im Büro herum tapsen.

 

Die Kleineren sind 12 Tage alt und in der "Hefeteig"-Phase. Die Bäuchlein immer rund und wachsen,  trinken, schlafen ....

Hier unten ein paar Fotos von Hennis Wurf, manche lümmeln sich auf dem Rücken, wie die Großen.

 


02.07.2018:    Das Erste kann kieken!

Blidas Kinder sind runde, zufriedene, dicke, fette Bärchen, die wenig mosern und viel schlafen. Alle sieben. Eine Freude, ins Nest zu schauen. Und heute - oh Schreck, damit hatte ich noch gar nicht gerechnet - hat der erste Welpe schon die Äugelein offen. Ein wenig immerhin. Am 11. Tag. Wie schön. Nochmal 11 Tage, und sie werden aus der Kiste raus klettern, feste Nahrung versuchen, und anfangen die Umgebung zu erkunden.

 

In Hennis Nest geht es unruhiger zu, 8 Welpen, 8 Zitzen, von denen 4  häufig unter Hennis Bauch versteckt sind, da gibt es immer Gerangel an der Milchbar. Solange alle zunehmen, ist das in Ordnung.


30.06.2018:     Nun sind wir komplett

Nachdem Henni den gesamten gestrigen Tag gehechelt hat, nicht mehr frass, und unruhig durch die Hecken gestrichen ist, wussten wir: Die Ankunft des G-Wurfs ist nicht mehr fern. Und so war es. Am frühen Abend hat sich sich in die Wurfkiste begeben und bis Mitternacht 8 gesunden und munteren Welpen das Leben geschenkt. Das klingt jetzt wie eine Geburtsanzeige in der Tageszeitung, angefühlt hat es sich aber ganz anders. Ein Achterwurf ist für eine mittelgroße Hündin schon viel und sie hat sich echt anstrengen müssen, alle rauszudrücken. Uwe und ich haben den ganzen Abend mitgelitten und sie betreut und angespornt. Da sie am Morgen (also heute) immer noch hechelte, wollten wir tierärztlich abklären lassen, ob alles OK ist, oder ob eventuell noch ein toter Welpe in ihr steckt und Probleme macht. Dann ging die Sucherei nach einer Tierarztpraxis mit Röntgengerät und Notdienst los. Nicht einfach wenn man auf dem Lande lebt.  Schließlich wurden wir in Waren an der Müritz fündig, eine Autostunde entfernt. Also alle 8 Neugeborenen in einen Karton mit Wärmflasche gepackt, die Rückbank vom Auto mit Decken ausgelegt, die störrische, übermüdete und immer noch hechelnde Hennni kam nur deswegen mit, weil wir ihre Welpen mitgenommen haben. Auf der Rückbank ging es dann gottseidank ganz friedlich zu, ich habe ihr die Welpen aus dem Karton gereicht, alle waren zufrieden und so kamen wir gut in Waren an. Beim Röntgen stellte sich heraus, dass nichts Ungewöhnliches zu sehen ist, auf keinen Fall ein toter Welpe. Große Steine fielen uns von den Herzen. Sie bekam ein Aufbaupräparat und eine Spritze gegen die Schmerzen, und wir Menschen die Auflage, erst mal täglich Fieber zu messen. Falls noch etwas in der Gebärmuttter zurückgeblieben sein sollte, würde sie in ein paar Tagen Fieber bekommen und dann wieder ab zum Tierarzt.

 

Inzwischen ist der erste Lebenstag der neuen Welpen fast vorüber, in Hennis Wurfkiste ist Ruhe eingekehrt, Säugen klappt, Henni frisst wie ein Scheunendrescher, das Hecheln hat aufgehört, nun kann das Leben beginnen.

 

Hier unten könnt ihr den sagenhaften Unterschied zwischen 9 Tage alten Welpen und 1 Tag alten sehen.


25.06.2018:    wACHSEN WIE EIN HEFETEIG

Blida ist eIne tolle Mama, sitzt ruhig und brav in der Kiste, lässt die Kleinen so viel trinken wie sie wollen und inzwischen ist aus den schlanken Neugeborenen schon ein Haufen kleiner draller und blanker Möpse geworden, von denen der Dickste morgen die 500g Marke geknackt haben wird. Meinstens ist Frieden und Ruhe in der Box, unterbrochen von Hundebabygequengel, etwa wenn die Milch nicht schnell genug fließen will, oder einer der Welpen wilde Träume hat. Ja, auch die ganz Kleinen träumen schon und zucken und wacklen mit den Gliedmaßen, während sie schlafen.


21.06.2018:     "Siebene auf einen Streich"

Wie ich heute morgen aufstand, fand ich meinen Mann im Büro neben der Wurfkiste schlafend vor. Blida sei so komisch gewesen, gestern Abend, sagte er, dass er dachte bestimmt kommen die Welpen heute Nacht. Das Tier stand dann auch hechelnd in der Kiste und gegen 9 Uhr, kurz nach dem Frühstück, ging es los. Diesmal war Blida routinierter als bei ihrem ersten Wurf und machte alles schön in Ruhe. Welpen gebären, Nabelschnur durchtrennen, Nachgeburt verputzen. Ich helfe ein bisschen, die Kleinen zügig aus der Eihaut auszupacken, zu wiegen  und zu trocknen. Mit einer Wärmflasche können wir es den Neugeborenen so bequem wie möglich machen, denn mit nassem Fell an der Luft zu trocknen, mögen sie nicht und quengeln dann. Die Tür zum Büro war nun geschlossen, und die anderen beiden Hunde mussten draußen bleiben. Sie haben die ganze Zeit vor der Tür gewartet und begierig alle Gerüche und Geräusche aus dem Welpenzimmer aufgenommen. Noch ist die junge Mutter nicht bereit, die Rudelmitglieder an das Nest heran zu lassen. Außer uns Menschen natürlich, wir dürfen sauber machen, loben, Essen reichen. Und uns schonmal in die Kleinen verlieben.

 

Es sind übrigens 5 Mädels und 2 Jungs, alle putzmunter und gesund. Ein sehr gleichmäßiger Wurf, alle 270 bis 300 Gramm schwer, glatt, kaum Blessen (Wie soll ich sie bloß auseinander halten?)

 

Jetzt ist Mittag, draußen regnet es endlich, und in der Wurfkiste wird ganz leise geknötert, gesaugt und geschmatzt. Und die junge Mutter sieht aus wie aus dem Ei gepellt. Wie macht sie das bloss??


20.06.2018:    "was rumpelt und pumpelt in meinem bauch herum?"

Keine Wackersteine und auch keine Zicklein, wie beim bösen Wolf im Märchen von den 7 Geisslein. Was man da in den Hundebäuchen manchmal fühlen kann, erinnert mich an den alten Wolf im Märchen, und es macht richtig Vorfreude, sodass mein Herz hüpft, wenn ich diese kleinen Tritte unter der Bauchdecke fühlen kann. Meine beiden Damen sind sehr aufgeräumt, Blida ist 3 Tage vor dem errechneten Termin und interessiert sich weiterhin nicht für ihre Wurfkiste. Sie sind ganz ruhig und beschaulich am brüten und sehr freundlich, noch freundlicher als sonst.


15.06.2018:   Es gibt nichts Neues.....

.... und das ist auch gut so. Die trächtigen Mädels liegen am liebsten irgendwo herum wo es kühl ist (aber an den Zaun rennen und bellen geht immer noch ;o) Inzwischen habe ich die Terrasse mit einem weiteren Sichtschutzelement dicht gemacht, es ist mir nicht Recht wenn sie mit ihren zusätzlichen Kilos, ohne Rücksicht auf die armen Gelenke, weiterhin im hohen Bogen von der Terrasse herunter springen. Jetzt müssen sie die Treppe nehmen, das ist besser für's Gebälk.

Die erste Wurfkiste steht seit ein paar Tagen unter meinem Schreibtisch, und wer liegt meistens da drin: Herr Egino natürlich, der weiche Höhlen sehr gern mag. Im entscheidenden Augenblick werde ich ihnen schon beibringen, wofür diese schöne Höhle gebaut wurde. Ich kann es gar nicht recht glauben, dass, rein rechnerisch, heute in einer Woche Blidas Welpen schon da sind. Noch ist Blida ganz ruhig, ist nett und aufgeräumt wie immer, mag aber nicht mehr so recht fressen. Sie ist ja sowieso eher eine Mäkeltante, die längst nicht so verfressen ist wie andere Hunde.

Inzwischen ist auch die Hundebaby-Milch bestellt, ich habe immer gern etwas davon vorrätig, falls es mit der Laktation mal nicht klappen sollte. Bisher wurde sie nie gebraucht und dann in der Anfangszeit an die Hündin verfüttert, die als junge Welpenmutter das süsse weisse Getränk gerne schleckt.

Hier unten seht Ihr Egino in der Wurfkiste, daneben die dicke Henni und die verträumt dreiblickende Blida.


05.06.2018: dicke hunde

Unsere beiden Muttterschiffe sind jetzt plötzlich wirklich DICK, alle beide. Beim Spazierengehen schaukeln sie ihre Bäuche durch die Gegend und wollen bald zurück. Heute hatte ich Termine in der Stadt und habe nur Gino mitgenommen, der immer sehr brav und souverän läuft wenn man ihn als Einzelhund dabei hat. Da es am Nachmittag wieder sehr heiss war, habe ich die beiden Damen zum Brüten zuhause gelassen.


31.05.2018: der heisseste mai seit 1950 und die hündinnen sind gaaaanz faul

Es ist immer noch heiß in MeckPomm, jeden Tag über 30 Grad und kein Regen. Unsere beiden Damen tragen es gelassen, sind aber nicht besonders motiviert, spazieren zu gehen. Wir gehen früh am Morgen und kurz vor dem Dunkelwerden und dazwischen hängen die Hunde im Garten ab, schlafen ganz viel und lassen hin und wieder einen Seufzer hören. Inzwischen sieht man ihnen die Trächtigkeit auch an: Henni wird immer sofort dick, sobald die Decktage vorüber sind, beim letzten Wurf haben wir mit 10 Welpen gerechnet, so dick war Henni, und dann waren es doch "nur" 6. Blida, die Ranke, Schlanke, hat aber inzwischen auch keine Taille mehr. Die Mädels sind anhänglich und verfressen und schlafen viel mehr als sonst. Das sollen sie gerne tun. Wir stellen jetzt die Trockenfutter-Rationen auf Welpenfutter um. Das Selbstgekochte und Rohe Futter bleibt wie es ist, die Gabe von Kalzium wird in 2 Wochen angehhoben, wenn die Knochenbildung bei den Ungeborenen beginnt. Wir wollen ja später keine alten Hündinnen mit Osteoporose.

 

Nächste Woche müssen wir endlich die zweite Wurfbox bauen!


25.05.2018. beginn des Doppel-WelpentaGEBUCHS

Hallo ihr lieben Menschen da draußen, ich fange heute einfach das Welpentagebuch 2018 an. Die Welpen sind ja schon da, wenn auch unsichtbar. Blida ist in der 5. Trächtigkeitswoche. Die Ungeborenen sind jetzt etwa walnussgroß. Die Ausbildung der Organe ist abgeschlossen. Die Föten sehen nun aus wie Hunde. Kopf und Rumpf sind unterscheidbar. Das Geschlecht ist bestimmbar. Die Fellfarbe beginnt sich zu entwickeln. Der Herzschlag der Föten ist per Stetoskop hörbar. Die Zitzen der Hündin werden dunkler und schwellen an. Heute in einem Monat sind sie schon da!

 

Henni ist in der vierten Trächtigkeitswoche. Die Organbildung ist in vollem Gange. In diesem Stadium sind die Föten besonders empflindlich und verletzbar. Der errechnete Geburtstermin für unsere Walpurgis-Welpen ist der 01.07.2018.

 

Langsam machen wir uns Gedanken, aus was bauen wir die zweite Wurfkiste und wo sollen sie ihre Welpen bekommen? Dieses Jahr brauche wir ja zwei geeignete Plätze. Die eine unter meinem Schreibtisch, der Platz hat sich bewährt, und die andere vielleicht in einer ruhigen Ecke im Wohnzimmer? Wenn wir das eine Sofa ein wenig schieben, und den Beistelltisch wegräumen, wäre dort Platz genug.