13.10.2018:      Hier endet das Welpentagebuch 2018

Jetzt ist es wieder so weit und der schwerste Teil des Züchtens kommt: Der letzte Welpe geht. Morgen wird Fee abgeholt und geht in eine rostocker Familie mit drei Kindern. Kein kleiner Hund mehr da, der meine Tücher und Schuhe durch die Gegend schleppt, das Feuerholz umsortiert, mir bei der Gartenarbeit hilft, gerne meine Birnengripsche frisst, auf den Schoß will, dem ich beim immer schöner werden und beim Wachsen zuschauen kann.....

 

Ich bin froh und dankbar, dass wieder alles gut geklappt hat. Für jeden Welpen haben wir ein wunderbares neues Zuhause gefunden. Alle sind gesund und kräftig geboren, gesund aufgewachsen  und unfallfrei bis zuletzt. Noch NIE hatten wir eine Totgeburt, oder unterwegs gestorbene oder verunglückte Welpen. Dafür bin ich dankbar.

 

Allen Interessenten, Unterstützern und neuen Welpeneltern da draußen möchte ich danken, für die Teilnahme an unserem Züchterleben, das Interesse für meine Website und die Rasse Irish Terrier. Ohne euch wäre das Züchten sinnlos.

 

Hiermit schließe ich das Welpentagebuch 2018. Wenn alles gut geht, fängt in einem Jahr ein neues Welpentagebuch an.


07.10.2018:    nur noch fee ist da....

Jetzt ist die Welpenzeit 2018 fast vorbei, nur noch die kleine Zahnfee ist bei uns. Gestern ging auch Golda in ihre neue Familie, damit ist der Welpenauslauf geschlossen. Fee läuft mit den 3 Großen mit, schläft im Haus, wie die anderen Hunde, und muss jetzt lernen, dass nur ihr Fressnapf ihr Fressnapf ist, und die anderen ihr Fressen gerne selber fressen. "Sitz" kann sie von ganz alleine. Alle vier stehen da und wollen ein Leckerli. Ich sage "Sitz", alle Großen setzen sich, Fee guckt, und setzt sich auch. Prima, diese Gruppenerziehung!


04.10.2018:    Nachricht von Fenja-Jule

Hier ein kleiner Bericht von Steffen Müer, nach 4 Wochen mit Fenja-Jule:

Liebe Familie Pfaff,

vier Wochen sind vergangen, seit dem wir den Kreienhof mit Fenya- Jule verlassen haben. Sie hat sich prächtig entwickelt. Ist schon knapp 35cm "hoch" (Übergang Rücken - Hals) und stolze sieben Kilo schwer. Sie ist ein kleiner Sonnenschein mit Wirbelwindminuten.

Zwei Nächte mussten wir nur raus, damit sie sich Lösen konnte. Das war die zweite und dritte Nacht im neuen Heim. Seit dem schläft Jule durch. Von ca. 22.30 bis mindestens 6.30 Uhr. Dabei liegt sie völlig entspannt in ihrer Box. Einen geregelten Tagesablauf haben wir inzwischen erfolgreich umgesetzt. Erst dachten wir, ach, das geht schon so irgendwie. Aber mit der Erfahrung von Reizüberflutung, Hunger und Übermüdung stellten wir fest, eine gewisse Tagesaufteilung ist erforderlich. Damit erhält Jule auch ausreichend Schlaf.

Eine gute Fresserin ist sie, trotz der sieben Kilo, nicht. Sie rümpft oft früh und mittags die Nase. Abends wird alles weggeputzt, was im Napf ist. Natürlich nicht die Tagesration. Wenn sie morgens und mittags nichts frisst, sie hat natürlich auch etwas Zeit dafür, dann ist es halt so.

Sie spielt sehr gern mit ihren Kauspielzeugen. Kann bereits "Sitz", "Platz", "Nein" und in Ansätzen auch "Schluss", wenn sie wieder übermütig wird und in einem Satz auf die Couch springt oder ihren Kuschi umherschleudert. Auch auf ihren Namen und "Hier" reagiert sie sehr gut. Es ist sogar möglich, sie in Stresssituationen abzurufen. Ohne Leine klappt auch super.

Nachdem Autos oder der vorbeifahrende Zug erst Angst eingeflossen haben, sind diese inzwischen so toll, dass man auf sie zu oder hinterher rennen möchte. Da hilft natürlich auch die Schleppleine. Auch gegen ausgibige Schnuppertouren übers Feld, wo sie sich löst.

Die Intelligenz eines Irish Terriers hat sich bei Jule auch schon gezeigt. Hinterm Garten ist das Feld, wo sie sich löst. Die ersten zwei Tage haben wir mit einer Harke die festen Sachen vom Rasenstreifen am Zaun aufs Feld geschleudert. Seit dem dritten Tag geht sie nur noch aufs Feld. Der Rasenstreifen bleibt sauber.

In der Wohnung ist bisher alles heil. Nichts angeknabbert oder anderweitig zerstört.

Viele Grüße aus Neuruppin

 


26.09.2018:   die jungen damen lernen schnell

Unsere Mädels sind schon richtige junge Damen mit langen Beinen, sie sehen wie die Großen in Miniformat aus und bringen um die 5,5 Kilogramm auf die Waage. Sie sind unglaublich behände unterwegs, und machen die Renn- und Rauf-Spiele der erwachsenen Hunde gerne mit. Sie können inzwischen an der Leine gehen. Autofahren sowieso. Ohne zu brechen oder zu speicheln. Sie wissen: Wenn wir Auto fahren, gibt es ein Abenteuer: Ein Spaziergang im Wald oder in der Stadt. Oder auch ein Ausflug zur Tierärztin, wie diesen Montag, wo alle unsere Hunde (alle 6!) geimpft wurden. Für die Kleinen ist damit die Grundimmunisierung schon abgeschlossen, und sie müssen erst in einem Jahr wieder zum Impfen.  Fast sind sie schon stubenrein. Sie kommen auf Pfiff. Im Moment üben wir "Sitz". Das klappt noch nicht so gut. Kurzum: Wer jetzt einen so "großen" Welpen zu sich holt, hat Vorteile davon. Der einzige Nachteil ist, dass von der niedlichen Wepenzeit schon ein paar Wochen um sind....


20.09.2018:     Nachricht von Frieda und Frodo

Folende Nachricht kam kürzlich von Annett und Rainer aus Bad Doberan:

 

Liebe Familie Pfaff,

nun sind Frieda und Frodo 2 Wochen bei uns. Das letzte Wochenende stand ganz im Zeichen der Hundebegegnungen mit Sozialisierung.

Am Samstag waren wir mit beiden auf dem Hundeplatz zur Welpen-/Junghundstunde. Dort lernten Sie viele verschiedene Hunde kennen.  Sie waren sehr aufgeschlossen und mutig. Und heute waren wir bei einem Sportfreundfreund von uns. Er hat einen Marksdorfer Wolfshund (8 Monate alt). Es war sehr interessant wie die 3 miteinander agiert haben. Frodo ist etwas vorsichtiger, was wir ganz gut finden. Frieda ist da unbekümmerter und sagt gleich hallo. Hinterher waren beide glücklich und zufrieden und habe auf unserem Schoß geschlafen, während sich die Menschen noch im Gras sitzend unterhalten haben.

 

Das vorletzte Wochenende waren wir ja zum Camping. Das lief alles besser erwartet. Wir hatten uns anstatt eines Kanus, erst einmal ein Ruderboot ausgeliehen. Dort ist etwas mehr Platz drin. Schon beim einsteigen in das Boot zeigten Frieda und Frodo gar keine Befindlichkeiten. Es war so, als ob sie schon oft Boot gefahren sind. Sie schauten während der Fahrt interessiert über die Reling, selbst vorbeifahrende Motorboote und das Schaukeln des Bootes hat sie nicht beeindruckt. Irgendwann fanden sie es wohl so langweilig, dass sie sich zum Schlafen hingelegt haben und erst nach dem Anlegen wach wurden.

 

Frieda und Frodo sind zwei muntere, aufgeweckte, neugierige, freche und liebenswerte kleine Zwerge, die schon ordentlich gewachsen sind.  Es ist nichts sicher vor ihnen.  In diesen zwei Wochen haben sie schon viel gelernt. Sie lernen sehr schnell. Die beiden sind eine Bereicherung und zaubern den Menschen ein Lächeln aufs Gesicht. Jetzt schlafen sie zusammengekuschelt in ihrem Bettchen und träumen von den vielen Erlebnissen.

 

Liebe Grüße aus Bad Doberan

Von Rainer+Frodo und Annett+Frieda

 

Ich glaube Frieda und Frodo haben es sehr gut getroffen....

Danke für Text und Bilder an Annett und Rainer nach Bad Doberan!


16.09.2018:     der erste Wald-Ausflug

Da ja jetzt nur noch 4 Welpen da sind, haben wir sie heute alle mit in den Wald genommen. Leine braucht man für die Kleinen noch nicht, denn sie folgen von alleine. Gefährlich wäre nur eine Situation, wo etwas die Hundchen ängstigt und sie in Panik irgendwo hin rennen. Bei uns im Wald kann man 500 Mal spazierengehen ohne jemandem zu begegnen. Nur heute, wo es besser für uns gewesen wäre, dass sonst niemand unterwegs wäre, kamen einige Trikes vorbei. Passiert sonst nie!  Gut dass wir zu zweit waren, und jeder sich 2 Welpen unter den Arm klemmen konnte. Ansonsten war es ein sehr entspannter Ausflug, die Kleinen haben Hasen- und Reh-Losung entdeckt, einen alten Röhrenknochen gefunden, Mauselöcher ausgebuddelt, sind brav und aufgeregt mitgegangen ohne allzu weit zurück zu bleiben. Ich hatte keinen Hund an der Leine und habe ein paar Fotos gemacht. Immer noch schwierig, trotz der schnellen Kamera. Sobald man sich hinhockt mit diesem interessanten schwarzen Ding, kommt mindestens einer sofort angerannt und zwar so schnell, dass der schnellste Autofocus da nicht mitkommmt. Dier besten Schnappschüsse konnte ich einfangen, als wir zurück beim Auto waren, und ich in den Kofferraum geklettert bin, bevor die Hunde drin waren. Aber seht selbst:


15.09.2018:     die c-chen werden 2 und nachricht von cessy

Folgende Nachricht kam heute aus Berlin von Cessys Herrchen Lutz, die ich hier veröffentlichen darf:

 

Liebe Pfaffs,

heute wird unsere Cessy zwei Jahre alt. Und da wollte ich mich einfach mal bedanken, für diesen tollen Hund. Und ein paar Fotos und Geschichten mitschicken.
Cessy ist eine total liebenswürdige und lustige Hündin geworden, sehr treu, sehr menschenbezogen. Einerseits ist sie sehr verschmust und fordert ihre Streicheleinheiten manchmal mit Nachdruck ein, einer zünftigen Rauferei steht sie allerdings auch nicht völlig abgeneigt gegenüber. Typisch Ire, eben. Wobei sie sich auch beim Raufen (ihr Lieblingsspielzeug ist ein riesiger, mit Spucke durchgesiffter Zottelknoten) gut unter Kontrolle hat: Beißen oder Zwicken gibt es nicht bei ihr. Kleine Kinder (auch junge Hunde) können mit ihr alles anstellen. Es ist Cessys persönliche Mission, solche Wesen zu bespaßen.
Man kann Cessy buchstäblich überallhin mitnehmen, so lange „ihr“ Rudel dabei ist, ruht sie vollkommen in sich selber. Einmal in der Woche darf sie mit in die Redaktion. Da rollt sie sich dann untern Tisch um meine Füße zusammen und döst. Unter dem Arbeitstisch oder hinter dem Bürostuhl ist auch hier zuhause einer ihrer Lieblingsplätze. Vorsicht beim zurückrollen!
Im Frühjahr bin ich mit Cessy in die alten Albatros-Werke am ehemaligen Flughafen Johannisthal „eingebrochen“ (eine Technoparty hatte alle Zäune geschleift). Und als wir die alten Werkshallen und das Kasernengelände erkundet haben, hat sie sich benommen wie ein echter Wildererhund: aufmerksam, leise, unauffällig, vorsichtig.
Cessy hegt eine große Liebe für Katzen, die von den Katzen meiner Tochter leider nicht erwidert wird. Letztens waren wir im Zoo in Eberswalde, wo es jede Menge frei lebende Kattas gibt. Cessy beobachtete diese Lemuren fasziniert, kam allerdings zu dem Schluss, dass das wohl Katzen auf Koffeinüberdosis sind.
Das mit der Impulskontrolle klappt inzwischen sehr gut (wenn auch nicht immer). Nicht mal der Fuchs, der hier durch die Parks und Höfe stromert, bringt sie aus der Ruhe. Aber Cessy ist sehr eifersüchtig und kann nicht immer gegen ihr Wesen an: Sie versucht prinzipiell andere Hunde erstmal einzugrenzen, bevor gespielt wird. Sie musste sich eben schon als Welpe gegen einen Wurf voller Rüden durchsetzen, das prägt.
Und wenn ihr etwas nicht passt (ungewohnte Geräusche auf der Straße, jemand im Treppenhaus, den sie nicht kennt) macht sie eine kurze aber klare Ansage: kurzes Knurren, einmal anschlagen. Auch das, was der Briefträger durch den Schlitz schiebt, muss erstmal examiniert werden. Die tägliche große Enttäuschung: Niemand schreibt Cessy! Dabei sucht sie aber immer Bestätigung durch „ihre“ Menschen. Alleine am Rad drehen gibt es nicht mehr. Am Lustigsten ist das zu beobachten, wenn sie ihren Jagdinstinkt niederringt: Das muss dann alles gründlich „abgeschüttelt“ werden.
Cessy ist ein ziemlich kleines IT-Exemplar geblieben (40 cm Schulterhöhe, 110 cm von der Nase bis zur Schwanzspitze,12 kg schwer), aber für eine Hündin sehr muskulös. Wasser ist für sie ausschließlich zum Saufen da, planschen oder Schwimmen ist nicht ihr Ding. Und Regen betrachtet sie als persönliche Beleidigung ihres Luxuskörpers. Das mit der rassentypischen Ohrenhaltung wird wohl nicht mehr klappen. Ist mir aber auch total egal. Ich wollte einen charakterlich tollen Hund, und den habe ich bekommen.
Noch einmal vielen Dank dafür (auch an Henni),
viele Grüße aus Berlin: Lutz
P.S.: Letztens war ein Freund aus Stuttgart hier zu Besuch, der Cessys Vorgänger Spike sehr gemocht hatte. Sein Fazit nach einem Wochenende mit uns und Cessy: „Die hat euch doch der Spike geschickt.“ Fand ich sehr romantisch.
Lutz bat mich noch zu betonen, dass Cessy nur durch liebevolle UND konsequente Erziehung so ein toller Kumpel geworden ist. Dabei hat Bärbel, die Hundesitterin, unschätzbare Dienste geleistet. Danke - unbekannterweise - an Bärbel !!

14.09.2018:     fee ade

Nachdem schon der eine oder andere Interessent für Fee da war, habe ich die Sache noch einmal durchdacht und den Vorsitzenden des Fördervereins für Irish Terrier, Herrn Clauser, um Rat angeschrieben. Was er geantwortet hat, finde ich absolut vernünftig und fair und so werde ich es mit der Fee machen: Der neue Besitzer wird vertraglich verpflichtet, nach der Umzahnung mit dem Tier zu einem entsprechend ausgebildeten Tierarzt zu gehen. Wenn sich herausstellt, dass eine Korrektur vonnöten ist, soll diese gemacht werden und die Züchterin übernimmmt die Kosten. Das kriegt ein Hunde-Laie genauso gut hin wie ich und hat für Fee und ihre neuen Menschen den Vorteil, dass sie in der so wichtigen Prägephase schon in ihrer neuen Familie ist.

 

Übrigens, die Kürzung der Canini hat sie verändert. Sie ist immer noch die selbe Flitzpiepe wie zuvor, aber sie ist ausgeglichener.

 

Unten ein paar Fotos von gestern, wo die lieben Tiere mir beim Wäsche Aufhängen helfen wollten....


06.09.2018:     die zahnfee und die zahn-op

Die Zahnfee hatte gestern ihre Zahn-Behandlung. OP kann man dazu nicht sagen, denn es wurden nur die unteren Reisszähnchen etwas gekürzt. Trotzdem brauchte sie dafür eine Narkose. Narkosemittel werden in den Muskel injiziert, und das tut weh. Da musste ich sie gut festhalten und sie hat böse geschrien. Dann wurde sie schnell schlapp und müde, ich habe sie hingelegt und ihr gesagt sie soll schön schlafen und wenn sie wieder aufwacht, hole ich sie ab. Und dreiviertel weg, wie sie schon war, hat sie nochmal matt mit dem Schwanz gewedelt, als wollte sie sagen, OK, habe ich verstanden. Nach 2 Stunden, die die großen Hunde und ich uns mit einem Spaziergang vertrieben hatten, konnte ich sie abholen. Immer noch ganz matt, lag sie dann im Auto auf dem Beifahrersitz, war hin und her gerissen zwischen, sich dem taumeligen Zustand nach der Narkose hingeben und weiter chillen, oder aufspringen und die lebhafte Flitzpiepe sein, die sie sonst immer ist. Ich hatte dann während der Fahrt meine Hand auf ihrem Körper, damit sie liegen bleibt und entspannt. Zuhause habe ich mich dann erst mal mit ihr zusammen aufs Sofa gelegt und sie hat nochmal gut geschlafen auf dem Bauch der Züchterin. Nach einem weiteren Schläfchen im Körbchen war sie am frühen Nachmittag wieder ganz die Alte und durfte fressen und spielen gehen. Jetzt bin ich gespannt, ob sie ihr Verhalten nochmal ändert, wenn der Schmerz im Mund nicht mehr da ist.

 

Und die anderen? Grete Gams kann nun doch nicht nach Berlin, ist also wieder frei. Gonzo geht Montag mit zwei kernigen Hundemenschen in die Schorfheide. Freya wird immer hübscher. Gretas zweites Ohr kommt nun auch nach Vorne, und sie kann seit heute über Welpenzäunchen klettern, genau wie Grete Gams. Vor denen ist also nix mehr sicher. Golda ist ein bisschen unauffällig, zur Zeit.


02.09.2018:    der große Abschied

 

Die letzten Tage waren sehr ereignisreich. Donnerstag die Wurfabnahme. 15 Hundchen, das dauert und beansprucht Konzentration. Diesmal hatte ich die "Bürokratie" schon gut vorbereitet, ich weiß ja schon was wohin geklebt werden muss. Wenn alle Dokumente ausgedruckt, aufgeklebt und sortiert da liegen, kann die Zuchtwartin sich auf das Wesentliche konzentrieren, nämlich die Hundekinder untersuchen und anschauen. Die Kandidaten haben sich das auch brav gefallen lassenn,  sind sie es doch gewöhnt, von der Züchterin hochgenommen, geputzt, ins Maul und in die Ohren geguckt zu kriegen.

 

Danach ging es mit dem Abschiednehmen los.  Drei gingen Freitag: Falko nach Leipzig, Fenja-Jule nach Neuruppin und Flora nach Wien. Samstag dann nochmal 6!!! Götz Ole zu einer Tierärztin-Familie nach Waren, Gino nach Herzogenaurach, Gaia auf einen Hof in der Nähe von Stendal, Gero nach Schleswig Holstein, und am Nachmittag noch Frieda und Frodo zusammen zu einem Hundesport-begeisterten Paar nach Bad Doberan. Ich gebe die Hundchen gerne her. Dafür sind sie geboren worden, dass sie den Kreienhof verlassen und woanders Menschen glücklich(er) machen. Trotzdem hat es mich diesmal besonders gebeutelt. Bei manch einem Abschied war ich den Tränen nah, und die Emotionen der frischgebackenen Welpeneltern mitzubekommen ist schön und bewegend. Am Samstag Abend und am Sonntag war ich sehr, sehr müde.

 

Inzwischen haben wir schon viele Rückmeldungen, keiner hat Heimweh, der eine oder andere hat auf der Fahrt gebrochen, die meisten nicht, und ich weiß, da draußen in der Welt sind jetzt 9 Familien, die seit einem oder 2 Tagen einen kleinen Hund haben. Manche Fragen müssen noch gefragt werden, das Zusammenleben muss noch geübt werden, und zwischendurch das Glück, so ein kleines Wesen da zu haben, das einem vertraut, und das man jetzt schon liebt....

 

Hier auf dem Kreienhof geht das Hundeleben nun etwas gemächlicher weiter, mit der dahingeschmolzenen Rest-Meute von 6 kleinen Irish. Sehr gemütlich und übersichtlich. So kann ich sie viel mehr mit ins Haus nehmen, der einzelne Welpe bekommt mehr Aufmerksamkeit, ich kann mit nur noch 2 Futterkränzen füttern, wenn es Hühnerbeine gibt, bin ich ruckzuck mit dem Durchtrennen der Teile fertig. Und ich muss die Mengen neu einüben, 6 fressen ja so WENIG .

 

Endlich habe ich eine schnelle, gute und moderne Kamera, die ich heute zum ersten mal im Einsatz hatte. Das Ergebnis seht ihr unten.

 


28.08.2018:    aus welpen werden hunde

Inzwischen waren auch die kleinen Kleinen beim Chippen und Impfen. Die Autofahrt verlief stressfrei, ohne Geschrei und keiner hat gebrochen. Alle wurden gecheckt, Fieber gemessen, Herz abgehört, in die Ohren und den Fang geguckt, das Gedärm abgetastet, alle gesund und munter und folglich haben alle ihre Impfung und den Chip bekommen. Auch hier keine einzige Impfbeule, oder andere unerwünschte Vorkommnisse, kaum waren wir zuhause, gab es erst mal was zu Fressen und dann wurde eine Runde gespielt und dann geschlafen.

 

Inzwischen sind es keine richtigen Welpen mehr. Es sind alles junge Hunde mit langen Schnauzen, langen Beinen und großen Pfoten. Sie kloppen sich, sie streiten um Knochen, bellen, beanspruchen Ressourcen, buddeln Löcher in die Erde,  rennen im Affenzahn durch den ganzen Garten, stürzen sich begeistert auf alles Neue, oder auf unseren Kater Kiran, schleppen Gegenstände umher, klauen Wäscheklammern, knipsen Löcher in die Haut der Züchterin,  das ganze Programm.  Und wenn ich eine Tür offen stehen lasse, kann es sein, dass sofort 60 kleine staubige Hundepfoten einmal durch das Erdgeschoss sausen.....

 

Übermorgen schon ist die Wurfabnahme und dann erfolgt das große Abschiednehmen.


22.08.2018:  Check beim Doc für den F Wurf

Gestern war ich mit dem F-Wurf bei der Tierärztin. Alle sind wohlgenährt, gesund und fit und haben ihre erste Impfung und einen Chip bekommen. Sie hat sich den Canini Engstand bei der Zahnfee angesehen und wir haben vereinbart, dass die unteren Milch-Canini zeitnah gekappt werden. Dann piekt sie sich nicht mehr mit den Zähnchen in den Gaumen und der Unterkiefer kann sich freier entwickeln, wenn die Fixierung durch diesen falschen Biss weg ist. Mehrmals täglich gebe ich einen kleinen Impuls Richtung Aussen, mit meinen Daumen auf die unteren Reisszähnchen, und dann gilt es abzuwarten, wie es sich entwickelt, wenn mit etwa 5 Monaten die bleibenden Canini rauskommmen.

 

Fiete hat nochmal einen neuen Namen bekommen, denn er entwickelt sich zu einem schönen, stolzen und kräftigen Rüden, und das ist für mich kein Fiete, sondern eher ein FALKO.

 

Inzwischen sind weitere Welpen ausgesucht worden: Gerdis wird nach Isernhagen bei Hannover ziehen, Grete wird sehr wahrscheinlich nach Berlin gehen und Flora ist reserviert für eine Familie aus Wien.

 

Gero, Gonzo, Falko, Freya und Golda sind noch frei.


19.08.2018:    7 und 8 Wochen alt, balgen und rennen

Die Entwicklung der Welpen geht rasant voran. Sie wachsen schnell, kleine Treppen und die Durchgänge in den Hundezäunen sind überhaupt mein Hindernis mehr, sie hüpfen da schon locker drüber. Sie hören auf Pfeifen und andere interessante Geräusche, z.B. den Klang der Futterschüssel, und dann kommen sie alle angerannt. Gerade habe ich sie "zu Bett gebracht". Es war schon dunkel draussen, wo sie alleine im Garten unterwegs waren. 15 Welpen, die man nicht mehr sehen kann, das ist schon gewagt. Aber auf mein Pfeifen hin kamen erst zwei, dann noch drei, nochmal drei, rannten gleich in die Küche und von dort habe ich sie in ihren nächtlichen Wohnzimmerauslauf gehoben. Für den Rest wieder raus in den dunklen Garten, nochmal ein paar Pfiffe und schon kamen sie im Galopp um die Ecke, alle sieben! Super Hunde! Im Wohnzimmer, besser gesagt, Welpenzimmer,  ist nun das Licht aus und kein Mensch oder erwachsener Hund ist da. Zeit zu schlafen. Erst meckern und mosern sie noch ein wenig, mancher auch richtig laut, und dann schlafen sie bis morgen früh um halb 6.

 

Heute waren Steffen Müer und Familie wieder da um ihre Jule zu besuchen, und er hat die Fotos unten gemacht.


18.08.2018:     Wir präsentieren Alle unsere welpen in Bildern

So, jetzt ist es geschafft, alle Welpen haben wir gestern einzeln fotografiert. Vor der grauen Holzhaus-Wand, auf dem Trimmtisch. Manche Fotos sind wirklich zuckersüss, andere Welpen waren beim Fototermin gerade weniger fotogen  ....

 

In das jeweils erste Foto habe ich den Namen geschrieben, die folgenden 2-4 Fotos sind der selbe Hund, bis der nächste Name kommt. Die Reihenfolge ist zufällig, wie sie gerade auf uns zu kamen.